Kabelfernsehen


Glückliches Paar beim Fernsehen

Glückliches Paar beim Fernsehen ©

Kabelfernsehen, was ist das?

Kabel – dieser Begriff ist in aller Munde und auch in vielerlei Wohnzimmern. Und obwohl Kabelfernsehen so viele Befürworter und auch Nutzer hat, so weiß doch kaum jemand, was sich dahinter im Detail verbirgt. Fakt ist für die Konsumenten nur, dass es sich offensichtlich um eine Technologie handelt, die das Potenzial besitzt, den Kunden ein umfangreiches Fernsehvergnügen auf den Bildschirm zu bringen.

Verfügbarkeit des Anbieters

Die Verfügbarkeit der Kabelanbieter ist vom Bundesland abhängig. Ein Auszug der für das entsprechende Bundesland bedeutendsten Kabelgesellschaften nachfolgend. Einfach das Bundesland suchen und entlang dem “Ja” nach oben gehen um verfügbare Kabelbetreiber zu finden. Durch einen klick auf den Namen kann ein Profil mit den Leistungen sowie aktuellen Angeboten eingesehen werden.

Kabel Deutschland

unitymedia

Kabel BW Tele Columus PrimaCom
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Mecklenburg-Vorpommern
Thüringen

Kabel-TV durch Bild- und Tonübertragung

Irgendwo strahlt ein Fernsehsender ein Programm aus und der Kunde sieht dies auf seinem Fernseher. So weit unterscheidet sich das Kabelfernsehen nicht vom Antennen- oder Satellitenempfang. Was aber einen deutlichen Unterschied darstellt, ist die Tatsache, wie die Daten vom Sender zum heimischen Bildschirm gelangen. Hierfür haben die Kabelnetzbetreiber Deutschlands versucht, möglichst flächendeckend das gesamte Bundesgebiet mit einem Breitbandkabel auszustatten. Meist handelt es sich um Glasfaser- oder die technisch verbesserten Kupferkabel. Über diese werden die Bild- und Tondaten, die am Ende am Bildschirm empfangen werden, auf den Weg gebracht und erreichen so das heimische Wohnzimmer potenzieller Kunden. Diese Vernetzung Deutschlands mit Kabelfernsehen darf jedoch keinesfalls als Muss verstanden werden. In Versorgungsgebieten, die bezüglich des Kabelfernsehens voll erschlossen sind, hat zwar jeder Haushalt die Möglichkeit, Kabelfernsehen digital oder analog zu empfangen, darf sich jedoch auch nach eigener Maßgabe dagegen entscheiden. Eine ungenutzte  Versorgungsleitung bleibt einzig die Last des Kabelnetzbetreibers.

Wie kommen die Übertragungsdaten ins Kabelnetz

Eine komplett mit Kabelfernsehnetzen abgedeckte Region und eine stattliche Anzahl interessierter Kunden ist für den Kabelfernsehbetreiber schon mal die halbe Miete. Bleibt nur die Frage offen, wie die Fernsehprogramme vom ausstrahlenden Sender in das Kabelnetz eingespeist werden und sich so dann auch auf den Weg zum Kunden machen. In diesem Bereich bedienen sich die Kabelfernsehanbieter verschiedener Techniken. Nach wie vor genutzt und keineswegs veraltet ist der Datenempfang über terrestrische Sender. Sie nutzen Antennenfunk oder erdgebundene Übertragungswege, um ihr Rundfunkprogramm den Kabelnetzanbietern zur Verfügung zu stellen. Diese nehmen mit ihren Spezialempfängern die Signale auf und speisen sie in das Kabelnetz ein. Ein zweiter Weg ist die Bedienung über Satellitenempfang. Dorthin strahlen die Fernsehsender ihre Ton- und Bilddaten aus. Mit mehreren überdimensionalen Satellitenschüsseln hat der Kabelnetzbetreiber nun die Chance, die Rundfunkdaten abermals zu übernehmen und so der Kundschaft auf den Bildschirm zu übertragen. Als letzte Option können die Kabelnetzbetreiber die Daten auch vom Studio selbst per Direktanschluss empfangen.

Paar beim entspannten Kabelfernsehen

Paar beim entspannten Kabelfernsehen ©

Rechtliche Hintergründe des Kabelfernsehens

Wie bereits deutlich wurde, gibt es im Sektor Kabelfernsehenlediglich Möglichkeiten, aber keine Verpflichtungen. Dies bedeutet, dass die Kunden selbst die Entscheidungsgewalt über Kabelfernsehen ja oder nein haben, sofern sie nicht zur Miete wohnen und die Installation einer Sat-Schüssel ausgeschlossen ist. Gleichzeitig gibt es aber auch bei den Kabelfernsehanbietern keine Versorgungspflicht, wie man sie beispielsweise vom Stromnetz kennt. Aus diesem Grund haben noch nicht alle Regionen Deutschlands gleichermaßen Zugang zum Kabelfernsehen. Die übergeordnete Entscheidungskompetenz im Sektor Kabelfernsehen
obliegt der Hoheitsgewalt der einzelnen Bundesländer und den dortigen Landesmedienanstalten. Sie definieren beispielsweise, dass die öffentlich-rechtlichen Programme für Jedermann zugänglich sein müssen und deshalb als Pflichtübertragung in das Kabelfernsehen einfließen. Inwiefern Satellitenprogramme integriert sein müssen oder dürfen, definieren ebenfalls die Landesmedienanstalten.

Anbieter

Wenn es ums Kabelfernsehen geht, kommt es natürlich auf den richtigen Anbieter an. Hier haben Kunden die Qual der Wahl – entscheiden sie sich für einen der
Marktführer, wie Kabel Deutschland, Kabel BW, Unitymedia, Primacom oder Tele Columbus können sie von umfangreichen Leistungen profitieren, wie DSL Anschluss oder Leistungen rund ums Telefon. Doch auch die kleineren, meist auf eine Region beschränkten Anbieter können sich mittlerweile sehen lassen. Günstige Preise, gute Erreichbarkeit und ein immer besser ausgebautes Programmangebot sprechen für sie. Versorgungssicherheit ist dank moderner Netze bei fast allen Anbietern gegeben. Auch die begehrten Triple-Play-Angebote oder das Bezahlfernsehen Sky werden längst nicht mehr nur von den Marktführern ermöglicht, sondern genauso von vielen kleinen Anbietern. Entscheidend ist aber nicht nur das Angebot, sondern in erster Linie die Verfügbarkeit am eigenen Standort.
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Vergleich

Ein störungsfreies Programm, eine möglichst große Senderauswahl und möglichst geringe Preise – das sind die Anforderungen, die moderne Kunden des Kabelfernsehens an ihren Anbieter stellen. Aufgrund der vielen großen, aber auch kleinen Anbieter auf dem deutschen Markt, ist es nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten. Wer erfahren will, bei welchem der großen Kabelfernsehanbieter die günstigsten Preise und besten Leistungen zu erhalten sind, der kann den Vergleich nutzen. Hier gibt es eine genaue Aufschlüsselung der Kosten für die analoge Grundversorgung, das digitale Kabelfernsehen oder auch die begehrten Triple-Play-Angebote bezüglich Festnetz und DSL. Zusätzlich erfahren Verbraucher hier, in welchen Bundesländern die einzelnen Angebote verfügbar sind, etwa in Hamburg oder Berlin, und welche sonstigen Möglichkeiten der Anbieter bietet.
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Aachener Dom

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Bundesland

16 Bundesländer und nur fünf große Kabelfernsehanbieter – das ist Deutschlands Kabelmarkt. Doch die vielen kleinen und regionalen Anbieter werden dabei gar nicht mit aufgezählt. Wer aber wissen möchte, ob er seinen Kabelfernsehanschluss oder ein Triple-Play-Angebot auch von einem anderen als den großen Platzhirschen am Markt beziehen kann, der sollte sich in dieser Rubrik umsehen. Von Baden-Württemberg bis Thüringen werden hier die wichtigsten Kabelanbieter der einzelnen Bundesländervorgestellt. Aber Achtung: Entscheidend ist neben der grundsätzlichen Verfügbarkeit genauso, ob beispielsweise der eigene Vermieter einen Rahmenvertrag mit einem Anbieter abgeschlossen hat. Dann können Mieter ihren Kabelfernsehanschluss nämlich oft nur von diesem erhalten und auf keinen anderen, regionalen Anbieter zugreifen.
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Grote Markt in Brüssel

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Ausland

Kabelfernsehen hat sich nicht nur in Deutschland durchgesetzt, sondern europaweit für Aufsehen gesorgt. Dabei gilt, dass speziell der deutschsprachige Raum eine sehr gute Marktdurchdringung mit sich bringt. In Österreich und der Schweiz unterscheiden sich die Angebote für das Kabelfernsehen kaum von denen in Deutschland. Am häufigsten werden hierbei die Triple Play Angebote offeriert, wenngleich sie nicht von allen Kunden gleichermaßen gut angenommen werden. Anders sieht es dagegen in den nordischen Ländern aus. So kennt man in Finnland zwar ebenfalls verschiedene Kabelfernsehanbieter, allerdings bieten diese auch wirklich nur Kabelfernsehen an. Angebote für Internet und Telefonie über das Kabelnetz sucht man hier vergebens. Ähnlich sieht es ebenso in Liechtenstein und Belgienaus. Hier finden sich zwar einige Anbieter, die Triple Play Angebote im Programm haben, allerdings sind das eher die kleineren Anbieter, die auch nicht überall verfügbar sind. In den meisten europäischen Ländern ist es indes so, dass die Anbieter mit sehr ähnlichen Produktpaletten auftreten. Dadurch lassen sie sich gut vergleichen, was aufgrund teils massiver Preisunterschiede unbedingt anzuraten ist.
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Geschwindigkeit auf der Autobahn

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Produkte

Kabelfernsehen– das verbinden die meisten nach wie vor ausschließlich mit der Übertragung von Fernsehprogrammen. Dabei hat sich im Kabelland Deutschland in den vergangenen Jahren viel getan. Längst ist es nicht mehr nur der reine Fernsehempfang, den die Kabelanbieter ermöglichen, auch HDTV Übertragungen sind mit dem richtigen Fernsehgerät möglich. Zunächst müssen sich Kunden entscheiden, ob analoger oder digitaler Empfang bevorzug werden. Radioprogramme gehören zum umfangreichen Kabel-Angebot ebenso dazu, wie etwa Pay-TV, das kinderleicht vom heimischen Wohnzimmer aus bestellt werden kann. Darüber hinaus locken die überaus günstigen und leistungsstarken Triple-Play-Angebote, bei denenKabelfernsehen, Kabel Telefonie und Kabel Internet vereint wird. So gibt es künftig nur noch einen Anbieter für alle Kommunikationswege.
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Empfang

Um Kabelfernsehenproblemlos empfangen zu können, sind mitunter verschiedene Empfangsgeräte notwendig. Gerade beim digitalen Kabelfernsehen kommt man ohne D-Box, Smartcard und Co. heute nicht mehr aus. Receiver für DVB-C-Empfang, sowie entsprechende Receiver für den HDTV-Empfang sind ebenfalls nötig, um alle technischen Möglichkeiten ausschöpfen zu können. Kein Wunder, dass so mancher Verbraucher da den Überblick verliert, was er tatsächlich benötigt. Mit einem modernen Fernseher, in den der benötigte Receiver oft schon eingebaut ist, braucht es nur noch die Smartcard. Sie ist nötig, um die Grundverschlüsselung, die die meisten der großen Kabelanbieter einsetzen, zu entschlüsseln. Aber auch mit dem eigenen PC kann man Kabelfernsehen
empfangen und die klassischen Set-Top-Boxen, teils um eine Festplatte erweitert, sind ebenfalls noch in vielen Haushalten zu finden.
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Dienste

Um digitalem Kabelfernsehen für den Fernsehempfang muss es längst nicht mehr bleiben. Das Breitbandkabelnetz macht es möglich, die Kabelanschlussdose auf vielfältige Weise zu nutzen. Besonders wichtig erscheint vielen hierbei das Kabel Internet, denn kostengünstig, schnell und nahezu störunanfällig gelangt man via Kabelanschluss ins Netz. Nötig ist dazu nur das passende Kabelmodem. Mit dem Internet TV wird gleich ein weiterer wichtiger Punkt gezeigt, denn wer eine Sendung im Fernsehen verpasst hat, muss sich darüber längst nicht mehr ärgern. Im Web werden fast alle Sendungen noch einmal bereit gestellt. Die Übertragung mittels Ethernet, um große Gebäudekomplexe zu vernetzen, das IPTV oder der Radioempfang über den Kabelanschluss sind weitere Dienste, die gerne und häufig genutzt werden.
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